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Erektile Dysfunktion (ED) kann durch viele Probleme verursacht werden, von Stress bis zu körperlichen Erkrankungen. Aber wussten Sie, dass ED auch durch einige Medikamente verursacht werden kann? Erektile Dysfunktion oder Impotenz ist eine häufige Nebenwirkung vieler verschreibungspflichtiger Medikamente, kann aber auch durch einige rezeptfreie Medikamente wie nichtsteroidale Entzündungshemmer oder NSAIDs verursacht werden. Es ist bekannt, dass die Wahrscheinlichkeit, an ED zu erkranken, mit dem Alter zunimmt, aber es ist auch bekannt, dass ältere Männer im Durchschnitt mehr Medikamente einnehmen als jüngere Männer. Dies könnte auch das ED-Risiko erhöhen.

Wie verursachen Medikamente ED?

Die Frage, wie oder warum Medikamente ED verursachen können, ist kompliziert, da es keine bestimmte Quelle gibt. Auch die Krankheiten, für die Ärzte diese Medikamente verschreiben können, können ED verursachen. Es ist vorgekommen, dass bei einigen Männern, die mit ED-Beschwerden zum Arzt gehen, letztendlich eine Krankheit wie Bluthochdruck oder Parkinson diagnostiziert wird. Wenn Sie also an ED leiden und regelmäßig Medikamente einnehmen, kann es einige Detektivarbeit erfordern, um herauszufinden, was das Problem verursacht. Ist es die Krankheit oder ist es das Medikament?

Welche Medikamente können ED verursachen?

Zu den am häufigsten bekannten Medikamenten, die zur ED beitragen, gehören diejenigen, die zur Behandlung von Bluthochdruck, psychischen Erkrankungen und Allergien verschrieben werden. Und noch andere Medikamente, die ED verursachen können, können Sie überraschen, wie Augentropfen gegen Glaukom. Während diese Informationen in den offiziellen Informationen des Herstellers aufgeführt sind, können Ihre Apotheker diese beantworten, wenn Sie Fragen zu Nebenwirkungen von Arzneimitteln haben. Sie sind die Medikationsexperten. Hier sind einige der Medikamente, von denen am häufigsten bekannt ist, dass sie ED verursachen:

Medikamente gegen Bluthochdruck

Um eine für das Geschlecht zufriedenstellende Erektion zu erreichen und aufrechtzuerhalten, benötigt der Penis eine ausreichende Blutversorgung. Männer mit hohem Blutdruck können an ED leiden, da Bluthochdruck die Durchblutung Ihres Körpers, einschließlich des Penis, beeinflusst. Viele Medikamente, die Bluthochdruck behandeln, aber auch ED verursachen können, umfassen Diuretika (sogenannte Wasserpillen) und andere blutdrucksenkende Mittel. Einige der häufigsten sind:

  • Atenolol (Tenormin)

  • Chlorthiazid (Diuril)

  • Enalapril (Vasotec)

  • Furosemid (Lasix)

  • Hydralazin (Apresolin)

  • Hydrochlorothiazid (Esidrix)

  • Methyldopa (Aldomet)

  • Metoprolol (Lopressor)

  • Nifedipin (Adalat, Procardia)

  • Prazosin (Minipress)

  • Propranolol (Inderal)

  • Spironolacton (Aldacton)

  • Triamteren (Maxzid)

  • Verapamil (Calan)

Medikamente gegen Angstzustände und Depressionen

Psychische Gesundheit spielt bei ED eine Rolle, ebenso wie körperliche Gesundheit. Stress, Angstzustände und Depressionen verursachen unter anderem psychische Probleme. Viele Männer, die mit Medikamenten behandelt werden, stellen jedoch fest, dass sie sich zwar besser fühlen, aber dennoch an ED leiden. Außerdem hatten einige Männer mit Depressionen kein Problem mit ED, bis sie anfingen, Medikamente zur Behandlung ihrer Depression einzunehmen. Einige der häufigsten Medikamente mit dieser Nebenwirkung sind:

  • Amitriptylin (Elavil)

  • Chlordiazepoxid (Librium)

  • Chlorpromazin (Thorazin)

  • Doxepin (Sinequan)

  • Fluoxetin (Prozac)

  • Imipramin (Tofranil)

  • Oxazepam (Serax)

  • Phenelzin (Nardil)

  • Phenytoin (Dilantin)

  • Sertralin (Zoloft)

  • Thioridazin (Mellaril)

Medikamente gegen Allergien und Sodbrennen

Allergiemedikamente und solche, die Sodbrennen behandeln, sind häufig verwendete Medikamente, die entweder verschreibungspflichtig oder rezeptfrei erhältlich sind. Diese können auch ED verursachen. Sie beinhalten:

  • Cimetidin (Tagamet)

  • Dimenhydrinat (Dramamin)

  • Diphenhydramin (Benadryl)

  • Hydroxyzin (Vistaril)

  • Meclizin (Antivert)

  • Nizatidin (Axid)

  • Promethazin (Phenergan)

  • Ranitidin (Zantac)