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Sie haben wahrscheinlich von einer postpartalen Depression gehört. Aber was ist mit postpartaler Angst? Studien zeigen, dass der Zustand, der durch übermäßige Sorgen in den sechs Monaten nach der Entbindung definiert wird, häufiger auftritt als eine postpartale Depression - er wird jedoch häufig nicht diagnostiziert.

Was ist postpartale Angst?

Es gibt viele Arten von Angststörungen, die neue Mütter erleben können. Dazu gehören soziale Phobie (Angst vor sozialen Situationen), Panikstörung (wiederkehrende Panikattacken) und andere.

Eine häufige Art der Angst bei jungen Müttern ist die generalisierte Angststörung. Studien zeigen, dass etwa 7% der neuen Mütter sechs Monate nach der Geburt Symptome einer generalisierten Angststörung haben.

Das Hauptsymptom einer generalisierten Angststörung ist übermäßige Sorge oder Angst, begleitet von körperlichen Symptomen. Diese körperlichen Symptome können Schlafstörungen oder angespannte Muskeln umfassen. Sich panisch und unruhig zu fühlen, sind weitere Schlüsselsymptome für postpartale Angststörungen.

Angst: Was ist normal - und was nicht

Einige Ängste sind völlig normal, wenn Sie ein neues Baby haben. Zum Beispiel sorgen sich Eltern häufig um die Sicherheit ihres Kindes. Angst wird jedoch zu einem Problem, wenn sie Ihre Funktionsweise im Alltag oder als Betreuer Ihres Kindes beeinträchtigt. Wenn Sie beispielsweise nicht schlafen können, auch wenn Ihr Neugeborenes schläft, weil Sie befürchten, dass etwas passieren könnte, haben Sie möglicherweise ein Angstproblem.

Häufige Befürchtungen von Eltern mit generalisierter Angststörung sind übermäßige Sorgen um:

  • Schlechte Erziehung
  • Körperbild
  • Kritik an den Erziehungsfähigkeiten
  • Entführung
  • Plötzliches Kindstod-Syndrom (SIDS)

Angst vs. Depression: Was ist der Unterschied?

Angst und Depression sind unterschiedliche, aber verwandte Zustände. In einer Studie mit mehr als 4.400 neuen Müttern litt ein Drittel der Frauen mit Angstsymptomen ebenfalls an Depressionen.

Psychische Angstsymptome umfassen typischerweise:

  • Vermeiden von Situationen aus Angst oder Sorge
  • Übermäßige Sorgen, selbst wenn Sie feststellen, dass Ihre Befürchtungen unbegründet sind
  • Probleme beim Entspannen

Diese werden oft von körperlichen Symptomen begleitet, darunter:

  • Achy oder angespannte Muskeln
  • Ermüden
  • Außer Atem fühlen
  • Kopfschmerzen
  • Hitzewallungen
  • Benommenheit
  • Übelkeit
  • Schwitzen
  • Zucken oder Zittern

Depressionen hingegen sind gekennzeichnet durch:

  • Sich hoffnungslos, traurig, wertlos oder schuldig fühlen
  • Häufige Weinen
  • Verlust des Interesses an Aktivitäten, die Sie früher genossen haben
  • Wenig Energie
  • Probleme beim Konzentrieren, Erinnern oder Treffen von Entscheidungen

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie zwei oder mehr Wochen lang eines dieser Angst- oder Depressionssymptome haben. Ihr Arzt wird Ihnen helfen, Ihre Erfahrungen zu verstehen und Ihnen eine angemessene Diagnose zu stellen.

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